Neue Musik muss sich erklären

Wie kann Neue Musik zugänglich gemacht werden, auch für Menschen ohne besondere musikalische Bildung? Diese Frage stellten Studierende der Universität Leipzig Moritz Eggert im Interview. Im folgenden Ausschnitt spricht der Komponist über Dekodierung, Mut zum Experiment und ungefühlte Klänge.

„Das Problem der meisten Hörer mit zeitgenössischer Musik ist nicht, dass es dissonant oder schräg klingt, sondern dass sie nicht verstehen, warum das so ist“ – Moritz Eggert

 

Das Interview fand am 6.6.2017 im Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig statt. Das Gespräch führten die Masterstudentinnen Ari Kanemaki und Rachel H.

Vor dem hier im Video gezeigten Ausschnitt warfen die Interviewerinnen ein Zitat von Arnold Schönberg an die Wand, auf das sich Moritz Eggert später auch bezieht.

„Kann man wirklich ohne Schönheitsgesetze Kunstwerke nicht genießen? Und was ist’s dann mit dem Kunsteindruck des Laien, der nichts weiß von der Tabulatur?“ – Arnold Schönberg, Harmonielehre, Universal-Edition 1922, S. 498.

Mehr lesen: Moritz Eggert – Vermittlung, bitte!

Redaktion: Eva Morlang

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